Gutachtenerstellung Dr. med. Jakobeit
Gutachtenerstellung Dr. med. Jakobeit

Krankheitsbewältigung

Schwere, lebensbedrohliche Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, müssen von der betroffenen Person innerpsychisch irgendwie verarbeitet werden und ein mehr oder weniger gut angepaßtes Leben gilt er weiter zu führen. Pure Verzweiflung ist die häufigste Frühreaktion. Dem sich anschließenden Leugnen, einem Abwehrmechanismus, den schon Sigmund Freud beschrieben hatte, folgen später Wut und dysfunktionales Hinterfragen "warum gerade ich?". Eine ausgeprägte Ambivalenz ist oft zu beobachten, denen sich die Patienten unterworfen fühlen. So schöpfen sie aus neuen Therapiebemühungen Hoffnung, zweifeln aber tags darauf an deren Sinn. Gerade die Hoffnung ist der zentrale Punkt menschlicher Motivation. Sie verleiht Menschen die Kraft resignativen Impulsen entgegen zu treten.

Über Angst muß man reden dürfen und genau dazu sind die behandelnden Ärzte und auch beteiligtenPsychiater in dieser Situation da. Sie können neue, hilfreichere Gedanken bei dem Patienten fördern. In diesen Lebensabschnitten ist die Gabe antidepressiv wirksamer Medikamente sinnvoll und notwendig.

 

Auch chronisch verlaufende Erkrankungen, häufig mit Schmerzen verbunden (Arthrose beispielsweise) muß psychisch bewältigt werden. Zwar besteht in diesen Fällen keine Gefahr eines baldigen Todes, aber die Behinderung setzt sich im Erleben des Menschen als limitierender Lebensfaktor fest. Neben einer effektiven Schmerztherapie sind auch hier häufig Antidepressiva sinnvoll einzusetzen.

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