Gutachtenerstellung Dr. med. Jakobeit
Gutachtenerstellung Dr. med. Jakobeit

Drogensucht

"Sex, drugs and rock`n roll". Der Slogan der 60er-Generation hat in punkto "drugs" heute keinen guten Klang mehr. "Harte" oder "weiche" Drogen - das ist reine Definitionssache. Cannabis (Haschisch) kann eine Psychose auslösen, Persönlichkeitsveränderungen verursachen und beruflich-soziale Entwicklungen nachhaltig stören. Heroin und Kokain führen rasch zu körperlich-seelischer Abhängigkeit und sind neben gesundheitlichen Schäden (Hepatitis, HIV, Abszessen, tödlichen Vergiftungen) auch für die Beschaffungskriminalität verantwortlich. Halluzinogene (LSD, Pilze) bergen hohe Intoxikationsrisiken und führen teilweise Monate nach letztmaliger Einnahme zu so genannten flashbacks (bedrohlich erlebte Halluzinationen). Designerdrogen sind leicht verfügbar, preiswert und für den Konsumenten bei unbekanntem Inhalt mehr oder weniger gefährlich.

Das Ziel der Abstinenz ist bei allen Stoffen erreichbar! Dieses Ziel muß aber jeder Patient für sich erst geklärt haben, damit eine erfolgreiche Therapie beginnen kann. die Ernsthaftigkeit des Entzugswunsches wird oft von Angehörigen und Ärzten nicht immer sorgfältig genug geprüft, sodaß spätere Rückzieher des Betroffenen zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der Beteiligten führen. Koabhängigkeit ist die Folge fehlender Kraft zur Abgrenzung und Zeichen emotionaler Überforderung. Angehörige gehören immer mit an den Gesprächstisch des Therapeuten und der Patient muß wissen, daß er, so lange er "konsumiert", auch ein Beziehungskranker ist. Heroin- oder anderweitige Opiatsubstitution ist so gesehen zwar keine Therapie, aber im Einzelfall eine wertvolle Hilfe zur Zeitgewinnung, beziehungsweise zur Vermeidung irreparabler Schäden und vorzeitigem Tod.  

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